Dresden

Bericht einer Städtereise vom 21. bis 24. Juli 2009

Bereits im Mai 2001 haben wir Dresden besucht. Wir haben damals eine vordergründig wiederhergestellte Stadt vorgefunden, in der man noch häufig auf Überreste der Zerstörungen durch die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 traf und daran erinnert wurde, dass die Stadt 40 Jahre DDR hinter sich hatte. Heute, im Juli 2009 sind diese Zeichen nicht verschwunden, sie sind aber seltener geworden. In der Zwischenzeit wurde unheimlich viel gearbeitet, restauriert und wieder hergestellt. Der alte Glanz von „Elbflorenz“ ist zurückgekehrt.

 

Die Reise:

 

Abflug ab Bern-Belpmoos, Dienstagmorgen früh um 07:05 Uhr via München und Weiterflug nach Dresden. Es ist einfach gemütlich ab Bern zu fliegen. Persönliche, freundliche Begrüssung, stressfreies Einchecken, einsteigen ins Flugzeug mit Aussicht auf die Berge. Start über das Aaretal. Es waren schöne und ruhige Flüge. Wir sind pünktlich in Dresden angekommen. Die beiden Rückflüge waren hingegen weniger angenehm. Schlechtes Wetter, unruhiger Flug mit starken Turbulenzen.  

 

 

 

Das Elbpanorama

"Canaletto-Blick" Bernardo Bellotto
"Canaletto-Blick" Bernardo Bellotto

 

Im Jahr 2006 feierte Dresden sein 800-jähriges Jubiläum. Die folgenden Bilder sollen zeigen, was aus den verschiedenen Jahrhunderten erhalten geblieben oder wieder auferstanden ist. Weltberühmt ist das Panorama der Stadt Dresden, das sich vom rechten Elbufer her bietet.  Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, schuf während seiner ersten Dresdner Zeit zwischen 1747 bis 1758, einige weltberühmte Gemälde verschiedener Ansichten Dresdens. Eine davon ist heute noch unter der Bezeichnung „Canaletto-Blick“ bekannt und kann heute wieder von der Carolabrücke aus betrachtet werden.

 

Die Frauenkirche

 

Man könnte behaupten, die Dresdner Frauenkirche wurde zweimal gebaut. Die eigentliche Bauzeit dauerte von 1726 bis 1743. Im zweiten Weltkrieg wurde sie bei den zwei Bombardierungen der Alliierten am 13. und 14. Februar 1945 im wütenden Feuersturm schwer beschädigt. Am Morgen des 15. Februar 1945 stürzte sie schliesslich in sich zusammen. 1994 begann dank einer weltweiten Spendeaktion, namentlich aus ehemals alliierten Ländern, der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Am 30. Oktober 2005 konnte das grandiose Bauwerk mit einem grossen Festakt wieder eingeweiht werden.


Heute ist die Dresdner Frauenkirche ein Mahnmal gegen den Wahnsinn des Krieges und Symbol des Dresdner Bürgerstolzes.

 

 

Die nachfolgende Bildergallerie ohne Kommentare, einfach zum Geniessen.

 

 

 

 

Wer mehr über Dresden wissen und sehen möchte, dem sei nur zu empfehlen, selber mal hinzufahren. Es lohnt sich und die Dresdener freuen sich, das spürt man jeden Tag und überall.

 

Vielen Dank Dresden !!!