Südtirol - Val di Fiemme Juni 2009

Das Südtirol und die Dolomiten standen schon lange auf unserer Wunsch-liste, nur hat es sich bisher einfach nicht ergeben. Im Juni 2009 war es dann soweit. Wir sind wir mit Freunden, die sich in der Gegend sehr gut auskennen, losgefahren. Quartier haben wir in Molina (in der Nähe von Cavalese) im Val di Fiemme (Fleimstal) genommen. Das Val di Fiemme ist bei uns  durch die vielen Wintersportmöglichkeiten vielleicht eher bekannt. Jährlich finden da jeweils internationale Wettkämpfe in den nordischen Disziplinen statt. Es ist aber auch ein wunderschönes Wander- und Ausflugsgebiet. Für Naturfreunde bietet es alles was das Herz begehrt. Gerade die Pflanzen- und Blumenwelt ist ausserordentlich reichhaltig und schön.

 

Unsere Freunde haben heimatliche Beziehungen in dieser Gegend wovon wir viel profitieren konnten und so auch viele liebe Menschen kennenlernten. Sogar an einem kleinen Volksfest in der Gemeinde Molina haben wir teilgenommen.

 

 

Ein besonderes (kulinarisches) Erlebnis ist ein Besuch im „Il Maso dello Speck“ von Tito Braito in Daiano (oberhalb Molina). Viel Gastlichkeit sowie würzige, nach traditionellen Rezepten hergestellte Produkte von einer einmaligen Qualität erwarten den Besucher. Aber auch der Wein, den Tito ausschenkt, ist ausgezeichnet.

 

Link: http://www.titospeck.it/

Einmal die Dolomiten von Nahe sehen. Das konnten wir auf dem Ciampedìe, wohin wir mit der Schwebebahn von Vigo di Fassa gelangten. Nach einer kurzen Wanderung, rechts und links von wunder schönen Alpenblumen flankiert, bis auf die Alpe Gardeccia standen wir am Fusse des Rosengarten-Massivs und liessen die eindrücklichen Dolomitengipfel auf uns einwirken.

Wunderschöne Ausflüge in die berühmten Südtiroler Städte Bolzano (Bozen) und Merano (Meran) rundeten das Programm ab. Die Städte vermitteln ein südländisches Flair mit malerischen Altädten und schönen Fussgängerzonen zum Schlendern, Shopen und in gemütlichen Beizli sitzen.

Südtiroler Eisenbahnen
Südtiroler Eisenbahnen

Der Webmaster konnte es natürlich nicht sein lassen. In Meran machte er noch einen Abstecher auf den Bahnhof.

 

Mehr Bilder findest du hier.

Auf der Heimreise machten wir noch Halt in Glurns (Glorenza) im Vintschgau. Das Städchen nennt sich aus verschiedensten Gründen „Die letzte Stadt“, wie auf der schonen Homepage zu erfahren ist. Sie ist einzige und eben auch „Letzte Stadt“ im Südtirol, die mit einer erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. 2009 ist das Jahr, in dem Glurns 700 Jahre alt wird.

 

Über den Ofen- und Flüelapass kamen wir zurück in heimische Gefilde. Es war eine schöne Zeit im Südtirol und den Dolomiten.

Arrivederci  - Auf Wiederschaun  !!